FAUNISTISCHE
FELDUNTERSUCHUNGEN UND
BIODIVERSITÄTSFÖRDERUNG
Als selbständiger Umweltingenieur und Artenspezialist führe ich Felduntersuchungen zu Wildbienen, Tagfaltern, Heuschrecken, Libellen, Reptilien und Amphibien durch.
Neben Kartierungen, Monitorings oder Wirkungskontrollen beurteile ich die Qualität von Lebensräumen aus faunistischer Sicht, erarbeite Konzepte für den Artenschutz, plane und begleite konkrete Fördermassnahmen oder berate bei der Biodiversitätsförderung im Siedlungsraum, Landwirtschaftsgebiet und Wald.
Gerne bringe ich meine Kenntnisse in neue Projekte ein: mail@ph-heller.ch
WILDBIENEN
Seit mehreren Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Artenvielfalt, Ökologie und Förderung von Wildbienen. Aufgrund vieler tausend Wildbienen-Bestimmungen und unzähliger Beobachtungstage im Feld verfüge ich über sehr gute Kenntnisse der Wildbienenarten nördlich der Alpen.

Ausgewählte Projekte und Referenzen:
Mehr als 20 umfangreiche Gebietskartierungen und Wirkungskontrollen, i.d.R. mit Bericht zur vorgefundenen Wildbienengemeinschaft und Lebensraumqualität sowie Empfehlung von Fördermassnahmen.
• Kartierung von Hotspots und Schutzgebieten (strukturreiche Kulturlandschaft, TWW, Feuchtgebiete, Auen, Gruben, Waffenplatz usw.)
• Kartierungen städtischer Lebensräume (Zürich, Luzern, Kriens, Bern, Thun usw.)
• Wirkungskontrollen bei Aufwertungen (Wildtierkorridor, Rebberg, Ruderalflächen, städtische Pflanzungen usw.)
• Gezielte Nachsuche seltener / gefährdeter Zielarten
• Diverse eigenständige Wildbienenaufnahmen
Konzept Wildbienen-Aufnahmen und Vorschlag für Aktionspläne im Kanton Luzern.
In Zusammenarbeit mit Heinz Bolzern. Im Auftrag des Kantons Luzern, Dienststelle Landwirtschaft und Wald.
Art-Expertise zu Defiziten, Potenzialen und Handlungsbedarf im Bereich Wildbienen.
Im Auftrag des Kantons Schwyz, Amt für Wald und Natur.
Bestimmung von Schwerpunktgebieten für die Förderung von Wildbienen im Kanton Zürich.
In Zusammenarbeit mit Andreas Müller. Im Auftrag des Kantons Zürich, Fachstelle Naturschutz.
Erarbeitung des Infopool Bienenförderung für die Bienenfachstelle Kanton Zürich.
In Zusammenarbeit mit Kiki Anrika Velychko.
Aufbau und Leitung der Bienenfachstelle Kanton Zürich.
Ausgeführt für die IG Wilde Biene, in Zusammenarbeit mit Kiki Anrika Velychko. Im Auftrag des Kantons Zürich, Amt für Landschaft und Natur.
Kartierung von Stichprobenquadraten und eine gezielte Artensuche für die Aktualisierung der Roten Liste der Bienen der Schweiz.
Im Auftrag von info fauna.
ZHAW Bachelorarbeit zu Wildbienen in einem Stadtzürcher Familiengartenareal.
TAGFALTER
Vor allem im Rahmen des BDM Luzern habe ich während zahlreicher Feldtage die Tagfalter in unterschiedlichen Lebensräumen und Höhenlagen erfasst. Dadurch verfüge ich über eine gute Artenkenntnis der Tagfalter an der Alpennordflanke und im Schweizer Mittelland.

Ausgewählte Projekte und Referenzen:
Tagfalter-Feldarbeiten für das Biodiversitätsmonitoring Kanton Luzern nach vorgegebener Transekt-Methodik. Bearbeitung von 2-3 Transekten mit jeweils 7 Begehungen pro Jahr.
Im Auftrag der Hintermann & Weber AG bzw. des Kantons Luzern, Dienststelle Landwirtschaft und Wald.
Verschiedene kombinierte Faunakartierungen von Tagfaltern und anderen Artengruppen.
Im Auftrag der Grün Stadt Zürich, zb Zentralbahn AG u.a.
Versuch Vornutzung zur Optimierung der Biodiversität auf Fromentalwiesen. Erhebung der Tagfalter und anderer Blütenbesucher nach vorgegebener Transekt-Methodik.
Im Auftrag der planikum AG bzw. des Kantons Zürich, Fachstelle Naturschutz.
Mandat als Artverantwortlicher für die Förderung des Pflaumenzipfelfalters (Satyrium pruni) im Kanton Zürich.
Im Auftrag des Vereins Schmetterlingsförderung im Kanton Zürich.
Bestimmung von 152 einheimischen Tagfaltern, Dickkopffaltern und Rot-Widderchen auf Artniveau. Lernen der Erfassungsmethodik und eigenverantwortliche Ergänzungskartierung für das Tagfalterinventar des Kantons Zürich.
ZHAW Minor Artenkenntnisse im Bereich Tagfalter. Abgeschlossen mit Prädikat «Ausgezeichnet».
HEUSCHRECKEN
Mein Einstieg in die Welt der Insekten erfolgte mit den Heuschrecken. Durch die langjährige Erfahrung mit dieser Artengruppe verfüge ich über gute Kenntnisse der einheimischen Heuschreckenarten und ihrer Lebensräume.

Ausgewählte Projekte und Referenzen:
Betreuung des Aktionsplans für die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) im Kanton Schaffhausen. Monitoring der Populationen sowie Planung und Begleitung von Schutz- und Fördermassnahmen.
Im Auftrag des Kantons Schaffhausen, Planungs- und Naturschutzamt.
Verschiedene kombinierte Faunakartierungen von Heuschrecken und anderen Artengruppen.
Im Auftrag der Grün Stadt Zürich, zb Zentralbahn AG u.a.
Versuch Vornutzung zur Optimierung der Biodiversität auf Fromentalwiesen. Standardisierte Erhebung der Heuschrecken mit Hilfe eines Biozönometers.
Im Auftrag der planikum AG bzw. des Kantons Zürich, Fachstelle Naturschutz.
Erhebung der Heuschrecken auf ökologischen Dachbegrünungen nach standardisierter Methodik.
Im Auftrag der ZHAW Forschungsgruppe Stadtökologie.
Kartierung von Stichprobenquadraten und gezielte Artensuche für die Aktualisierung der Roten Liste der Heuschrecken der Schweiz.
Im Auftrag von info fauna.
LIBELLEN
Ich verfüge über grundlegende Kenntnisse der einheimischen Libellenarten. Im Rahmen kombinierter Faunakartierungen ist es mir möglich, neben anderen Artengruppen auch die Libellen zu erfassen.

Ausgewählte Projekte und Referenzen:
Kombinierte Faunakartierung von Libellen und anderen Artengruppen.
Im Auftrag der Grün Stadt Zürich.
Vertiefungskurs zur Bestimmung der einheimischen Libellenarten auf Artniveau und Einführung in die Ökologie der Libellen. 11 Theorieabende, 7 Exkursionen, 6 Übungsabende und eigenständige Gebietskartierung.
Kurs abgeschlossen mit Prädikat «Ausgezeichnet».
REPTILIEN UND AMPHIBIEN
Ich kenne die Reptilien- und Amphibienarten nördlich der Alpen sowie geeignete Erfassungsmethoden und Fördermöglichkeiten. Unter anderem im Rahmen kombinierter Faunakartierungen erfasse ich auch diese Artengruppen.

Ausgewählte Projekte und Referenzen:
Kombinierte Faunakartierung von Reptilien / Amphibien und anderen Artengruppen.
Im Auftrag der Grün Stadt Zürich, zb Zentralbahn AG u.a.
Freiwillige Mitarbeit beim Amphibienmonitoring Aargau. Standardisierte Erhebung der Bestände von Zielarten an verschiedenen Laichgewässern.
Im Auftrag der Hintermann & Weber AG bzw. des Kantons Aargau, Sektion Natur und Landschaft.
Amphibienmonitoring an verschiedenen Laichgewässern im Westlichen Hegau (D). Laichzählung und spezifische Suche nach Zielarten.
Im Rahmen eines mehrmonatigen Praktikums im BUND Naturschutzzentrum Westlicher Hegau.
Einführungskurse der Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (karch). Amphibien- und Reptilienkurs mit jeweils 3 Theorieanlässen und 3 Exkursionen. Zusätzlich halbtägiger Amphibienlarven-Bestimmungskurs.
BIODIVERSITÄTSFÖRDERUNG
Aus den Ansprüchen verschiedener Artengruppen leite ich Empfehlungen zur Förderung artenreicher Lebensräume im Siedlungsraum, Landwirtschaftsgebiet oder Wald ab. In Zusammenarbeit mit den Bewirtschaftenden suche ich nach praktikablen Wegen hin zu mehr Biodiversität.

Ausgewählte Projekte und Referenzen:
Situationsanalyse zur Biodiversität im Siedlungsraum der Gemeinde Ufhusen. Beurteilung der ökologischen Qualität ausgewählter Flächen und Vorschläge für Fördermassnahmen. Im Rahmen des Förderprogramms «Biodiversität im Siedlungsraum» im Kanton Luzern.
Im Auftrag der Gemeinde Ufhusen.
Projekt (G)Artenvielfalt Innerschweiz: Inhaltliche Mitarbeit an der Fachbroschüre «(G)Artenvielfalt Innerschweiz» und der Publikumsbroschüre «Mauerbienen und Co.». Leitung von Exkursionen zur Weiterbildung der (G)Arten-Coaches.
Im Auftrag der Albert Köchlin Stiftung.
Erstberatung von rund 25 Landwirtschaftsbetrieben in Nidwalden, Obwalden und Uri im Rahmen des pro natura Projekts «Summende Bauernhöfe». Gemeinsames Erarbeiten von Möglichkeiten zur Förderung von Wildbienen und artenreichen Lebensräumen auf dem Betrieb.
Im Auftrag von pro natura Unterwalden.
PHILIPP HELLER
Bernstrasse 16
6003 Luzern
mail@ph-heller.ch
ILLUSTRATIONEN UND FOTOS
Wildbiene: Felix Amiet © info fauna
Heuschrecke: Christian Roesti
Zauneidechse: Janine Wiget
Biodiversitätsförderung: Konrad Beck in AKS-Broschüre «Fördermassnahmen für die Zauneidechse»
Fotos: Mik Matter